Baden-Baden, Kurpark

Über uns

Aufgaben und Ziele

Träume brauchen Räume.

Das Siedlungswerk Baden e.V. ist eine Vereinigung von Wohnungsunternehmen in der Erzdiözese Freiburg. Als Verbund unterstützt es die Arbeit der Mitgliedsunternehmen, hält und verwaltet jedoch keine eigenen Wohnungsbestände.

Partner Ihres Vertrauens!

Unsere Mitgliedsunternehmen bieten Dienstleistungen als Partner Ihres Vertrauens in allen Bereichen des Bauens und Wohnens an:

  • Beim Planen, Finanzieren und Bauen von Eigenheimen, Eigentums- und Mietwohnungen
  • Beim Bau von Versorgungs-, Infrastruktur- und Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mit der Bereitstellung preiswerter und sicherer Mietwohnungen
  • Bei der Verwaltung von Miet- und Eigentumswohnungen (Fachverwalter WEG)
  • Bei der Umsetzung neuer Wohnformen, z.B. im Bereich des betreuten Wohnens im Alter
  • Bei der Entwicklung kostengünstiger Baukonzepte und dem Einsatz innovativer, energiesparender Technik

Die satzungsmäßigen Aufgaben und Ziele sind:

  1. Das Siedlungswerk hat die Aufgabe, sich für eine sozialorientierte, familien- und bedarfsgerechte Wohnversorgung einzusetzen. Sein besonderes Anliegen ist die Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung und für unterstützungsbedürftige Gruppen.
  2. Das Siedlungswerk setzt sich für die Schaffung von Wohneigentum ein als Beitrag zur Vermögensbildung. Speziell in der Förderung des Eigenheimes sieht es eine wirksame Hilfe für die Entwicklung der Familie. Durch seine Arbeit will es zur Stabilität einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung beitragen.
  3. Das Siedlungswerk vertritt die Anliegen seiner Mitglieder gegenüber öffentlichen und kirchlichen Stellen. Es arbeitet dabei mit nationalen und internationalen Institutionen, insbesondere den wohnungswirtschaftlichen Verbänden, zusammen, die gleiche oder verwandte Anliegen vertreten
  4. Es unterstützt durch Öffentlichkeitsarbeit, Information, Erfahrungsaustausch und Projektentwicklung die Arbeit seiner Mitglieder im Wohnungswesen, bei der Raumordnung, im Städtebau und bei Maßnahmen der Infrastruktur, sowie Stadt- und Dorfsanierung, Denkmalschutz, Umweltverbesserung und sonstigen Betreuungsleistungen.
  5. Das Siedlungswerk unterstützt Bemühungen zur Verbesserung unzureichender Wohnungsversorgung in der Welt. Es fördert insbesondere Maßnahmen zur Intensivierung der baulichen Selbsthilfe.

Die traditionellen Ziele und Aufgaben der 24 Siedlungswerk-Unternehmen bekennen sich klar zu den Grundwerten und Zielen sozial orientierten und gesellschaftlich verantworteten Wohnungsbaues und setzen diese Haltung auch in ihrer Tätigkeit in die Tat um. Auch bei konsequenter Anpassung an den derzeitigen Strukturwandel fallen Werte wie sicheres und gutes Wohnen, familiengerechte Wohnungen und Eigenheime nicht einseitigem Ertragsstreben zum Opfer.

Die Unternehmen sind Schrittmacher im kostengünstigen und flächensparenden Eigenheimbau, besonders für Familien mit Kindern, im Bau von Alten- und Betreuungseinrichtungen, Sozial- und Gemeinschaftsbauten, im ökologischen und energiesparenden Bauen. Die Familienheim-Genossenschaften bieten ihren über 20.000 Mietern in den Genossenschaftswohnungen gutes, preiswertes Wohnen in zeitgemäß modernisierten Wohnungen an.

Zahlen und Fakten

Gründung:1947. Eigenbestand an Wohnungen aller Mitglieder: über 33000. Mitgliedsunternehmen: 24. Gebaute Wohnungen seit Gründung: über 100000.

Geborene Mitglieder/Gründungsinitiatoren

Caritas Verband für die Erzdiözese Freiburg
Erzbistum Freiburg, Erzbischöfliches Ordinariat
Pfarrpfründestiftung der Erzdiözese Freiburg

Organe

Vorstand

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das Forum für alle Mitglieder zur direkten Teilnahme an den Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen und findet einmal pro Jahr statt.

Vorstand

Vorstandsvorsitzender Sebastian Merkle MRICS, Baugenossenschaft Familienheim eG
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Andreas Vogt, FÖFA Waldshut-Tiengen eG
Stellvertretender Vorstandvorsitzender Marc Ullrich, Bauverein Breisgau eG
Schriftführer Marco Haungs, Baugenossenschaft Familienheim Rastatt eG

Präsidium

Gruppenfoto des Präsidiums

Präsidium

Präsident Johannes Baumgartner FRICS
Stellvertretender Präsident Alexander Huber, Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden eG
Schriftführer Jochen Jansen, Baugenossenschaft Familienheim Lörrach eG
PD Dr. Sebastian Bock, Erzdiözese Freiburg
Birgit Kerschowski, Baugenossenschaft Familienheim Markgräflerland eG
Dana Mebus, Pfarrpfründestiftung der Erzdiözese Freiburg
Dirk Mees, Familienheim Pforzheim Baugenossenschaft eG
Jens Neser, Baugenossenschaft Familienheim Mosbach eG
Martin Radke, Familienheim Bruchsal Baugenossenschaft eG
Rolf Steinegger, Caritasverband Hochrhein e.V.
Ellen Winkler, L-Bank

Geschichte

Wohnungssituation in der Nachkriegszeit

Die Suche nach den Anfängen des Siedlungswerks Baden e.V. führt uns mehr als ein halbes Jahrhundert zurück, bis in die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. 1945 lagen deutsche Städte und Dörfer in Trümmern, die Wohnungsnot war furchtbar. Von den mehr als 11 Millionen Wohnungen, die es 1939 in Westdeutschland und in Westberlin gab, waren zwei Millionen total zerstört.

Weitere 2 Millionen von Kriegsschäden so stark betroffen, dass sie nicht oder kaum noch bewohnbar waren. Viele Menschen waren heimatlos. Dramatisch verschärft wurde die an sich schon chaotische Situation dadurch, dass Millionen Heimatvertriebener aufgenommen werden mussten.

Gründung und Gründerväter

Unter dem Eindruck der übergroßen Wohnungsnot wurden auf Initiative des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg in allen Kreisen des Landes Baden rechtlich selbstständige Baugenossenschaften unter dem Namen „Neue Heimat“ gegründet. Auf Diözesanebene wurden diese zum „Siedlungswerk Neue Heimat Baden“ zusammengeschlossen. Viele, meist aus dem Katholischen Männerwerk stammende Geistliche und Laien wirkten bei den Genossenschaftsgründungen tatkräftig mit. Die Gründerväter waren: Domkapitular Prälat Dr. Thomas Aschenbrenner, Heinrich Magnani, Pfarrer in Hettingen und Gründer der ersten Genossenschaft in Buchen, Franz Nadler, Diözesanleiter des Katholischen Männerwerks,Friedrich Ohlhäuser, Pfarrer in Busenbach und Gründer der Genossenschaft in Karlsruhe, Robert Schäfer, Wolfgang Schwarz, der spätere Geschäftsführer des Siedlungswerks, und Dr. Alois Stiefvater, Männerseelsorger. Auf erste Erfahrungen konnten die Gründer zurückgreifen, denn bereits 1930 hatte Prälat Dr. Aschenbrenner vom Erzbischöflichen Ordinariat die Gründung der Baugenossenschaft „Familienheim Freiburg“ initiiert. Dabei ging er von dem vom Deutschen Katholikentag 1929 in Freiburg formulierten Ziel aus, einer möglichst großen Zahl von Familien die Chance zum Erwerb familiengerechter Eigenheime zu geben.

Erste Maßnahmen

Die erste Nachkriegsgenossenschaft war die 1946 von Hettingens Pfarrer Magnani gegründete „Neue Heimat Buchen“, ihr folgten in den Jahren danach 27 weitere Genossenschaften. Selbst- und Nachbarschaftshilfe war in den Anfangsjahren groß geschrieben, wie der Einladung der Genossenschaft zum ersten Baubeginn zu entnehmen ist: „Jeder ist als Helfer willkommen und soll Pickel und Schaufel mitbringen“. Schon 1947 konnten erste Siedlungshäuser bezogen werden, nach wenigen Jahren waren es bereits mehrere hundert. 1957, beim 10-jährigen Jubiläum des Siedlungswerkes waren 14.356 Wohnungen in Eigenheimen und 4.895 Mietwohnungen erstellt worden. Die Mitgliedsgenossenschaften nennen sich dem Beispiel der ältesten Genossenschaft „Familienheim Freiburg“ folgend „Familienheim“ und bekennen damit auch für die Zukunft Programm und Aufgabe.

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